Stand: 5. November 2026. Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen (UVP) inklusive Mehrwertsteuer aus dem Apple Online Store Deutschland, am Morgen des 5. November für alle vier Produktlinien erneut abgelesen.
Welches iPad kaufen? Die kurze Antwort: Für Schule, Streaming und Notizen genügt das iPad (A16) ab 499 Euro. Wer mehr Leistung, ein besseres Display und den Apple Pencil Pro möchte, ist mit dem iPad Air 11 Zoll ab 799 Euro am besten beraten. Das iPad mini ab 749 Euro ist die Wahl für alle, die ein möglichst kleines Tablet suchen, und das iPad Pro ab 1.299 Euro richtet sich an Kreative, die das Tablet beruflich nutzen. Dieser Ratgeber vergleicht alle aktuellen Modelle anhand der technischen Daten von Apple und der Preise im deutschen Apple Store. Die Geräte selbst haben wir nicht in der Hand gehabt; Empfehlungen beruhen auf dem Datenblatt-Vergleich.
Welche iPad-Modelle gibt es aktuell?
Apple verkauft in Deutschland vier iPad-Linien in insgesamt sechs Größen:
| Modell | Chip | Display | Einstiegspreis (WLAN) |
|---|---|---|---|
| iPad (A16) | A16 | 11 Zoll Liquid Retina (LCD) | 499 € |
| iPad mini (A20 Pro) | A20 Pro | 8,5 Zoll OLED | 749 € |
| iPad Air 11 Zoll (M4) | M4, 12 GB RAM | 11 Zoll Liquid Retina (LCD) | 799 € |
| iPad Air 13 Zoll (M4) | M4, 12 GB RAM | 13 Zoll Liquid Retina (LCD) | 999 € |
| iPad Pro 11 Zoll (M5) | M5, ab 12 GB RAM | 11 Zoll Tandem-OLED, 120 Hz | 1.299 € |
| iPad Pro 13 Zoll (M5) | M5, ab 12 GB RAM | 13 Zoll Tandem-OLED, 120 Hz | 1.649 € |
Alle Modelle starten mit 128 GB, das iPad Pro mit 256 GB. Alle Farben einer Konfiguration kosten gleich viel.

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Einstiegsmodell liegen also 1.150 Euro. Die größten Preissprünge entstehen aber nicht durch die Wahl der Linie, sondern durch Speicher und Mobilfunk – dazu weiter unten mehr.
Für wen reicht das günstigste iPad?
Das iPad (A16) kostet 499 Euro mit 128 GB und ist damit Apples Einstieg. Es bietet ein 11-Zoll-Display mit 2360 × 1640 Pixeln und 500 Nits, den A16-Chip, eine 12-MP-Frontkamera im Querformat für Videocalls und laut Apple bis zu zehn Stunden Surfen oder Video im WLAN.
Die Einschränkungen betreffen vor allem Kreativarbeit: Das Display ist nicht laminiert, es fehlt der erweiterte P3-Farbraum, und das Gerät unterstützt nur den Apple Pencil (USB-C) sowie den Pencil der 1. Generation per Adapter – nicht den Apple Pencil Pro. Als Tastatur sieht Apple das Magic Keyboard Folio vor.
Geeignet für: Schule, Streaming, Lesen, Videotelefonie, einfache Notizen. Für Familien ist es das naheliegende Gerät.
iPad mini: Lohnt sich das neue Modell mit OLED?
Das iPad mini (A20 Pro) ist die größte Neuerung im Programm. Es kann seit dem 28. Oktober vorbestellt werden, im Handel ist es laut Apple Store ab dem 6. November 2026 erhältlich. Gegenüber dem Vorgänger mit A17 Pro hat Apple viel geändert:
- OLED-Display (Super Retina XDR) mit 8,5 Zoll, 2316 × 1512 Pixeln, 600 Nits und bis zu 1.200 Nits bei HDR
- IP67-Schutz gegen Wasser und Staub – erstmals bei einem iPad mini
- 5,4 mm dünnes Gehäuse (Vorgänger: 6,3 mm), 255 g leicht
- A20-Pro-Chip im 2-nm-Verfahren, Wi-Fi 7 und Bluetooth 6
- Unterstützung für Apple Pencil Pro und Apple Pencil (USB-C)

Der Preis ist gestiegen: 749 Euro für 128 GB, 70 Euro mehr als beim Vorgänger. Für 256 und 512 GB gibt es optional Nanotexturglas gegen Spiegelungen (ab 1.009 Euro). Eine Apple-Tastatur gibt es für das iPad mini nicht; hier helfen nur Bluetooth-Tastaturen.
Geeignet für: Lesen, Notizen unterwegs, Reisen, Navigation, Spielen mit einer Hand – und für alle, denen 11 Zoll zu groß sind.
iPad Air oder iPad: Was bringen 300 Euro mehr?
Das iPad Air 11 Zoll kostet ab 799 Euro und damit 300 Euro mehr als das iPad. Dafür gibt es:
| iPad (A16) | iPad Air 11 Zoll (M4) | |
|---|---|---|
| Preis 128 GB WLAN | 499 € | 799 € |
| Chip | A16 (5-Kern-CPU) | M4 (8-Kern-CPU, 9-Kern-GPU) |
| Arbeitsspeicher | nicht angegeben | 12 GB |
| Display | 500 Nits, nicht laminiert | 500 Nits, voll laminiert, P3 |
| Apple Pencil | Pencil (USB-C) | Pencil Pro und Pencil (USB-C) |
| Tastatur von Apple | Magic Keyboard Folio | Magic Keyboard für iPad Air |
| Gewicht (WLAN) | 477 g | 464 g |
Der M4 mit 12 GB Arbeitsspeicher ist der Hauptgrund für das Air: Er bietet Reserven für Bildbearbeitung, Videoschnitt und Apple Intelligence und dürfte das Gerät länger aktuell halten. Das laminierte Display reduziert den Abstand zwischen Glas und Bildschirminhalt – beim Zeichnen mit dem Stift ein spürbarer Unterschied.
Das iPad Air 13 Zoll kostet 200 Euro mehr (ab 999 Euro), ist mit 600 Nits heller, wiegt aber 616 g. Es lohnt sich, wenn Sie oft zwei Apps nebeneinander nutzen oder viel mit dem Stift auf großer Fläche arbeiten.
Eine Einschränkung bleibt: Auch das iPad Air hat ein LCD und kein ProMotion mit 120 Hz – das gibt es laut Apples Modellvergleich nur beim iPad Pro. Wer flüssigeres Scrollen und OLED will, landet beim iPad Pro.
Wann lohnt sich das iPad Pro?
Das iPad Pro 11 Zoll beginnt bei 1.299 Euro mit 256 GB, das 13-Zoll-Modell bei 1.649 Euro. Es ist das einzige iPad mit:
- Tandem-OLED (Ultra Retina XDR) mit 10–120 Hz ProMotion, 1.000 Nits SDR und 1.600 Nits HDR
- Face ID statt Touch ID
- Thunderbolt / USB 4 für schnelle externe SSDs und Monitore
- LiDAR-Scanner auf der Rückseite
- M5-Chip, ab 1 TB mit 16 GB Arbeitsspeicher und 10-Kern-CPU

Beachten Sie die Speicherstufen: Bei 256 und 512 GB arbeitet der M5 mit 9-Kern-CPU und 12 GB RAM. Erst ab 1 TB (2.029 Euro beim 11-Zoll-Modell) gibt es 16 GB RAM und die volle CPU – und nur dann ist auch Nanotexturglas wählbar (ab 2.159 Euro).
Geeignet für: Fotografen, Videoschnitt, Illustration und alle, die das Tablet als Hauptarbeitsgerät nutzen. Für Streaming und Notizen ist es überdimensioniert.
Was kosten mehr Speicher und Mobilfunk?
Die Aufpreise unterscheiden sich je nach Linie deutlich:
| Modell | 256 GB statt Einstieg | Mobilfunk (Cellular) |
|---|---|---|
| iPad (A16) | +130 € (629 €) | +170 € (ab 669 €) |
| iPad mini | +130 € (879 €) | +170 € (ab 919 €) |
| iPad Air 11 Zoll | +130 € (929 €) | +170 € (ab 969 €) |
| iPad Air 13 Zoll | +130 € (1.129 €) | +170 € (ab 1.169 €) |
| iPad Pro 11 Zoll | 512 GB: +250 € (1.549 €) | +250 € (ab 1.549 €) |
| iPad Pro 13 Zoll | 512 GB: +250 € (1.899 €) | +250 € (ab 1.899 €) |
128 GB reichen, wenn Sie vor allem streamen und Ihre Fotos in der iCloud liegen. Wer Filme offline speichert, viele Spiele installiert oder Videos schneidet, sollte 256 GB einplanen. Mobilfunk lohnt sich nur, wenn Sie das iPad regelmäßig ohne WLAN nutzen; ansonsten genügt der Hotspot des Smartphones und Sie sparen 170 bis 250 Euro.
Welches iPad passt zu wem? Unsere Empfehlungen
Grundlage sind ausschließlich Apples technische Daten und die UVP vom 5. November 2026.
- Schule, Familie, Streaming: iPad (A16), 128 GB, 499 €.
- Die meisten Nutzer, die mehr wollen: iPad Air 11 Zoll, 128 oder 256 GB, ab 799 €.
- Kompakt, unterwegs, Lesen: iPad mini (A20 Pro), ab 749 €.
- Großer Bildschirm ohne Pro-Preis: iPad Air 13 Zoll, ab 999 €.
- Kreativprofis: iPad Pro 11 oder 13 Zoll, ab 1.299 €.
Wer zwischen Tablet und Notebook schwankt: Das MacBook Neo kostet ebenfalls ab 799 Euro. Für viel Tipparbeit ist ein Notebook oft günstiger als ein iPad mit Tastatur-Hülle; worauf es beim Laptop ankommt, steht in unserem Laptop-Kaufratgeber. Alle Speicherstufen von MacBook und iPad finden Sie in der Übersicht MacBook und iPad Preise in Deutschland, Android-Alternativen auf unserer Seite Tablet-Preise.
Worauf sollten Sie beim Kauf achten?
- Zubehör einrechnen: Apple Pencil und Tastatur sind bei keinem iPad enthalten. Ein Pro-Setup mit Stift und Magic Keyboard wird schnell deutlich teurer als das Tablet allein.
- Handelspreise vergleichen: Die genannten Preise sind UVP. Elektronikmärkte und Onlinehändler verkaufen iPads häufig günstiger, besonders bei Modellen, die schon länger auf dem Markt sind.
- iPad mini nicht verwechseln: In Kleinanzeigen tauchen noch viele Exemplare des Vorgängers auf. Unter Einstellungen > Allgemein > Info steht der Modellname: „iPad mini (A20 Pro)“ ist die neue OLED-Generation, „iPad mini (A17 Pro)“ das LCD-Modell von 2024.
- Aktivierungssperre prüfen: Bei gebrauchten Geräten muss „Wo ist?“ deaktiviert und das iPad vom Apple Account des Verkäufers abgemeldet sein.
Häufig gestellte Fragen
Welches iPad ist das beste für Studenten?
Für Mitschriften mit Stift ist das iPad Air 11 Zoll ab 799 Euro die ausgewogenste Wahl: laminiertes Display, Apple Pencil Pro und M4-Chip. Wer nur liest und streamt, kommt mit dem iPad ab 499 Euro aus. Mit Bildungsrabatt im Apple Store für Bildung sind beide günstiger.
Was ist der Unterschied zwischen iPad und iPad Air?
Das iPad Air hat den deutlich stärkeren M4-Chip mit 12 GB Arbeitsspeicher, ein laminiertes Display mit P3-Farbraum und unterstützt den Apple Pencil Pro. Es kostet 300 Euro mehr.
Ab wann ist das neue iPad mini erhältlich?
Laut Apple Store Deutschland ab dem 6. November 2026. Vorbestellungen sind seit dem 28. Oktober möglich, der Preis beginnt bei 749 Euro.
Welches iPad hat Face ID?
Nur das iPad Pro. iPad, iPad mini und iPad Air entsperren per Touch ID in der oberen Taste.
Lohnt sich das iPad Pro für Netflix und Surfen?
Das OLED-Display ist dafür ein Gewinn, der Aufpreis von 500 Euro gegenüber dem iPad Air bringt bei Streaming und Surfen aber kaum weiteren Nutzen.
Fazit
Für die meisten Käufer fällt die Wahl zwischen dem iPad für 499 Euro und dem iPad Air 11 Zoll für 799 Euro: Wer nur konsumiert, spart mit dem iPad; wer zeichnet, schreibt oder das Gerät viele Jahre nutzen will, ist mit dem Air besser bedient. Das neue iPad mini ist so gut ausgestattet wie nie, aber auch teurer geworden. Das iPad Pro bleibt ein Werkzeug für Profis. Wir prüfen die Preise regelmäßig im Apple Store und aktualisieren diesen Ratgeber bei Änderungen.











